Aus- & Eingrenzung (Rayonverbot)

Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere zur Bekämpfung des widerrechtlichen Betäubungsmittelhandels, können ausländische Staatsangehörige ohne Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung nötigenfalls mit Gebietsauflagen belegt werden, sogenannte Ein- oder Ausgrenzungen.

In der Praxis erfolgen Ausgrenzungen aus dem Gebiet des Kantons Zürich bei Personen mit ausserkantonalem Wohnsitz. Personen, die dem Kanton Zürich zugewiesen sind, werden gegebenenfalls aus einem Gemeindegebiet oder aus einem Teilgebiet einer Gemeinde ausgegrenzt. 

Verstösse gegen die Auflagen können die Anordnung von Vorbereitungs-/ Ausschaffungshaft sowie strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben (vgl. Art. 119 AuG).